Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie hat sich als sehr effektiv erwiesen bei der Behandlung unterschiedlichster Probleme, wie z.B. Depressionen, Ängste, Zwänge, Essstörungen und Beziehungsstörungen.
In der Verhaltenstherapie geht es nicht nur darum, “am Verhalten zu arbeiten”- dies ist ein häufiges Vorurteil. Vielmehr geht es u.a. darum, zu überprüfen, inwieweit Einstellungen, wie z.B. „ich bin ein Versager” oder „ich muss alles perfekt machen” nützlich und zielführend sind und wie man sie verändern kann. Die Arbeit am Selbstwertgefühl und der allgemeinen inneren Haltung dem Leben gegenüber ist also zentral.

Dies geschieht mit verhaltenstherapeutischen Methoden, wie kognitive Umstrukturierung, Entspannungstechniken, Genusstrainings, positiver Selbstverbalisation u.v.m. Die dahinterstehende Philosophie lässt sich gut über die folgenden zwei Zitate des antiken griechischen Philosophen Epiktet beschreiben:

  • „Begehre nicht, dass das, was geschieht, nach Deinem Gutdünken geschehe, sondern halte es für gut, wie es geschieht, und Du wirst glücklich leben.”
  • „Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern unsere Einstellung zu den Dingen.”

Ein effektiver Ansatz in der Verhaltenstherapie ist ACT, die Akzeptanz- und Commitment- Therapie. Hier wird davon ausgegangen, dass ich einerseits meine Gefühle und Gedanken als solche akzeptieren muss und parallel meinen Lebenszielen und persönlichen Werten entsprechend handeln soll, wenn ich langfristig Ängste und Depressionen wirksam heilen möchte.