ADHS / ADS

ADHS / ADS

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätsstörung ) ist ein Syndrom, welches nicht nur im Kindes- und Jugendalter auftritt, sondern auch im Erwachsenenalter für Betroffene eine Belastung darstellen kann. Die Störung entsteht im Kindesalter und ist laut aktueller wissenschaftlicher Forschung vorwiegend neurologisch und genetisch bedingt. Die medikamentöse Behandlung spielt bei ADHS eine zentrale Rolle, weil die Betroffenen sehr gut auf die Meditation ansprechen, beobachtbar am Rückgang der Symptomatik, wenn die Medikamentenwirkstoffe aktiv sind.

Symptome der ADHS sind:

  • Impulsivität (man kann nicht warten, bis man an der Reihe ist; man platzt mit seiner Meinung heraus, ohne vorher darüber nachzudenken; man redet viel, hält Monologe)
  • Unaufmerksamkeit( man kann nur schwer anderen zuhören; die Aufmerksamkeitsspanne ist kürzer als bei der Normalbevölkerung, man macht häufig Flüchtigkeitsfehler, man hat Probleme damit, sich die Zeit sinnvoll einzuteilen, die Zeit verfliegt und man weiß gar nicht mehr, was man gemacht hat)
  • Hyperaktivität (Drang sich zu bewegen, immer unterwegs zu sein, innere Unruhe)

Mit steigendem Alter geht die Hyperaktivität zurück, es bleiben aber ein Gefühl der inneren Unruhe und der Drang sich zu bewegen, vor allem dann, wenn eine langweilige oder ungeliebte Aufgabe ansteht.

Häufig leiden die Betroffenen auch unter anderen psychischen Problemen, wie Depressionen oder Abhängigkeitsstörungen. Letztere können oft als ein Versuch der Selbstmedikation verstanden werden.

Nicht selten ist es empfehlenswert, eine medikamentöse Behandlung mit einer Verhaltenstherapie zu kombinieren. In der Therapie geht es darum, mit den Patienten konsequent am Selbstmanagement zu arbeiten. Dabei werden unter anderem diese Fragen thematisiert:

  • Wie kann ich meine Zeit sinnvoll strukturieren?
  • Wie kann ich meine Impulsivität besser kontrollieren?
  • Wie kann ich es schaffen in meinen Beziehungen mit den Menschen besser zurecht zu kommen?